So funktioniert eine Stadt ohne Autos

In der spanischen Stadt Pontevedra sind Autos weitgehend aus der Innenstadt verbannt, Fußgänger haben Vorrang. Das Konzept funktioniert seit fast 20 Jahren. Einzelhändler profitieren davon, dass mehr Menschen vorbeikommen, Kinder wachsen mit mehr Freiheiten auf.

Hunderte Pilger kamen an manchen Tagen zum Gebet in die Marienbasilika mit ihrer Renaissance-Fassade oder in die barocke Kapelle der Heiligen Jungfrau, deren Grundriss an die Form der Jakobsmuschel erinnert. Die Stadt Pontevedra in Galicien, der verregneten grünen Nordwestecke Spaniens, war einer der Hauptorte auf dem portugiesischen Jakobsweg, der von Lissabon nach Santiago de Compostela führt. Im Gegensatz zum französischen Jakobsweg von den Pyrenäen westwärts, der jedes Jahr neue Rekorde meldet, sind es heute nur noch wenige Pilger, die auf dieser Strecke gehen. Doch wie in vergangenen Zeiten, als die Beherbergung und Versorgung der Pilger ein wichtiger Wirtschaftszweig war, haben die Fußgänger im 21. Jahrhundert zumindest das Zentrum wiedererobert. Pontevedra ist zum Modell für eine fundamentale Änderung der Verkehrs- und Mobilitätspolitik geworden. Delegationen aus aller Welt reisen deshalb in die etwa 80 000 Einwohner zählende Stadt an der Mündung des Flusses Lérez in den unruhigen Atlantik.

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