Einfallsachsen – wer fällt da in die Städte ein?

In einem Interview in der heutigen NZZ fordert ASTRA-Chef Jürg Röthlisberger „Einfallsachsen in die Städte hinein“. Man fragt sich: Wer soll hier überfallen werden? Oder – pardon – überfahren? Und wer wird zugelärmt? Die Städte wehren sich gegen diese Zufahrtsachsen und sie wissen sehr wohl, weshalb sie es tun. Die Verkehrsprobleme stehen zuoberst in der Sorgenliste, die EinwohnerInnen stimmen regelmässig und mit klaren Mehrheiten für eine Verkehrspolitik, die Plätze und Strassen lebensfreundlicher macht, Lärm verhindert und Velo und öV fördert. Der Vorwurf von Jürg Röthlisberger an die Städte, sie würden eine dogmatische Verkehrspolitik betreiben, geht völlig an den Wünschen der Bevölkerung vorbei. Sie wehren sich überall mit Auftrag der Bevölkerung und nah an ihren Lebenswünschen gegen weitere Hochleistungsstrassen quer durch die Städte.

Ganzer Artikel von Michael Töngi (Nationalrat Grüne) lesen

Die Website spange-no.ch richtet sich an besorgte Mitbürgerinnen und Mitbürger, welche der Überzeugung sind, dass das Vorhaben "Spange-Nord" der falsche Ansatz zur Lösung der Verkehrsprobleme in der Stadt Luzern ist.

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